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GermanEdit

EtymologyEdit

From Wald (forest) +‎ Einsamkeit (loneliness).

PronunciationEdit

  • IPA(key): [ˈvaltʔaɪ̯nzaːmkaɪ̯t]

NounEdit

Waldeinsamkeit f (genitive Waldeinsamkeit, plural Waldeinsamkeiten)

  1. woodland solitude (the feeling of solitude in the woods)
    • 1851, Heinrich Heine, Waldeinsamkeit:
      Der schöne Kranz gefiel wohl Allen, / Doch der ihn trug hat Manchem mißfallen; / Ich floh den gelben Menschenneid, / Ich floh in die grüne Waldeinsamkeit.
    • 2009, Walter Pape, Raumkonfigurationen in der Romantik: Eisenacher Kolloquium der Internationalen Arnim-Gesellschaft, Walter de Gruyter, →ISBN, page 153:
      Das Wort »Waldeinsamkeit« ist inzwischen wieder aus der Umgangssprache verschwunden. Es wurde – wenn man so sagen darf– Opfer seiner eigenen Erfolgsgeschichte, sowohl aufgrund eines inflationären Sprachgebrauchs, als auch im Sinne eines weitgehenden Verlusts seines Gegenstandes: Nicht nur sind generell im Zuge der Industrialisierung und Urbanisierung die Wälder geschrumpft, wo sie noch überlebt haben, sorgen Wanderparkplätze und []

DeclensionEdit

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