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GermanEdit

EtymologyEdit

über +‎ Rest

PronunciationEdit

NounEdit

Überrest m (genitive Überrests or Überrestes, plural Überreste)

  1. (chiefly in the plural) residue, remnant, leftover, relic
    Synonyms: Relikt, Rest, Überbleibsel
    die Überreste einer untergegangenen Zivilisation
    the remnants of a lost civilisation
    versteinerte Überrestefossilized remains
    von dem Haus ist nur noch ein Überrest vorhanden
    there are only ruins left of the house
    • 2006, Nino Luraghi, "Messenische Kulte und messenische Identität in hellenistischer Zeit", in Klaus Freitag, Peter Funke & Matthias Haake (eds.), Kult — Politik — Ethnos. Überregionale Heiligtümer im Spannungsfeld von Kult und Politik. Kolloquium, Münster, 23.-24. November 2001, in Historia Einzelschriften, vol. 189, Franz Steiner Verlag, →ISBN, page 188.
      Unter der Epiklese Karneios war Apollon in Messenien ein Überrest der spartanischen Herrschaft; als Vater des Asklepios ist seine Anwesenheit im Heiligtum gerechtfertigt.
      Apollo, bearing the epiclesis Carneios, was a leftover of Spartan hegemony in Messenia; his presence in the sanctuary was justified as he was the father of Asclepius.
  2. (in the plural, euphemistic) remains, corpse
    Synonyms: Gebeine, Leichnam
    die sterblichen Überrestethe remains (literally, “the mortal remains”)
    • 2010 June 16, "Überreste von Königin Editha identifiziert", der Spiegel.
      Nun steht fest: Bei dem Skelett handelt es sich mit "an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit" um die Überreste der aus England stammenden Prinzessin, die mit dem damaligen König Otto dem Großen verheiratet war.
      It is now clear: the skeleton is almost certainly part of the remains of the princess from England who was married to the king at that time, Otto the Great.
  3. (historiography) remains, leftover(s): non-traditional source (inadvertently produced source of information of historiographical interest)
    • 2014, Jonas Grethlein, “Das homerische Epos als Quelle, Überrest und Monument”, in Medien der Geschichte - Antikes Griechenland und Rom[1], DOI:10.11588/heidok.00020459:
      Als ‚Quellen’ bezeichnet Droysen die „schriftlichen und mündlichen Nachrichten für die Erinnerungen“, als ‚Überreste’ solche Materialien, die nicht um der Überlieferung willen in die Welt gesetzt wurden, aber von uns als Zeugnisse ihrer Zeit interpretiert werden können.
      Droysen uses the term ‘sources’ for “written and spoken messages for remembrance's sake” and ‘remains’ for materials which were not created with an intent of tradition but still can be interpreted as witnesses of their time.

DeclensionEdit

Further readingEdit