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verlaborieren

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GermanEdit

EtymologyEdit

ver- +‎ laborieren. It has first been used in alchemy to denote expenditure of chemical resources, later the meaning generalized to portray the consumption of anything.

PronunciationEdit

  • IPA(key): [fɛɐ̯laboˈʁiːʁən]
  • Hyphenation: ver‧la‧bo‧rie‧ren

VerbEdit

verlaborieren (third-person singular simple present verlaboriert, past tense verlaborierte, past participle verlaboriert, auxiliary haben)

  1. (transitive, archaic) to waste
    • 1689, Matthäus Erbinäus von Brandau, Grund-Säulen der Natur und Kunst, worauf die Verwandelung der Metallen gebauet[1], page 33:
      Derowegen hab ich dieses melden wollen u. die Weißheitsbegierige erinnern: Damit sie ihre Pfennige nicht unnützlich verlaboriren / sondern wissen: nach welchen sie forschen sollen.
      Therefore I wanted to make notice of this and remind those eager of knowledge: So they do not waste their pfennigs in vain / but know: whereafter they have to search.
    • 1717, Valentin Kräutermann, Historisch-Medicinisches Regnum Minerale, Oder Metallen- und Mineralien-Reich[2], Arnstadt: Johann Jacob Beumelburg, published 1747, page 244:
      Was die Præcipitation des Silber-Kalchs mit Oleo Vitrioli, Spiritu Urinae, oder Sal armoniac, &c. betrifft, mit deren Beschreibung wollen wir uns anjetzo nicht aufhalten, massen dergleichen Art in der Scheide-Kunst weder üblich, noch auch der dadurch præcipitierte Silber-Kalc wohl und vollkommen wieder reducirt werden kan. Ist also solches überflüßig und unnöthig, und gehört dergleichen Modus nur vor diejenige, welche in denen Metallen einige Künsteleyen anstellen, und ihr Silber, entweder mit Nutzen, oder Schaden verlaboriren wollen.
      In what relates to the precipitation of the silver-chalice with Oleum Vitriole, Spiritus Urinae, or Sal armoniac, &c., with the description of those we do not want to hold us up here, for such is neither usual in chemistry, nor the therewith precipitated silver-chalice can be reduced well and fully. It is such thus de trop and unneeded, and such mode belongs merely to those who make quite some artifices with the metals, and want, either to benefit or detriment, to waste their silver.
    • 1852, Verhandlungen der zweiten Kammer der Landstände des Großherzogthums Hessen in den Jahren 1851/52. Außerordentlicher (vierzehnter) Landtag. Von ihr selbst amtlich herausgegeben. Protokolle[3], Zehnter Band. Nr. 153–172, Darmstadt: C. W. Leske, page 51:
      Die meisten Bergleute verlaboriren oft viel Geld, bis sie einmal einen ordentlichen Fund machen.
      Most miners often waste much money until they make a decent find once.
    • 1858, Albert Emil Brachvogel, Friedemann Bach[4], Berlin: Otto Janke, page 35:
      Er verlaborirte so ungeheure Summen, daß dem Fürsten trotz allen Aberglaubens, aller Habsucht die Augen endlich aufgingen.
      He squandered so enormous sums that in spite of all superstition, in spite of all avarity, the eyes of the Prince finally went open.
    • 1867, Verhandlungen der zweiten Kammer der Landstände des Großherzogthums Hessen in den Jahren 1866/68. Neunzehnter Landtag. Von ihr selbst amtlich herausgegeben. Protokolle[5], Vierter Band. Nr. 49–60, Darmstadt: C. W. Leske, page 40:
      Die Leute, die etwas beim Spiele gewonnen haben, verlaboriren es auch ebenso leichtsinnig wieder und öfter auf eine noch schlechtere Weise, und auch wer verloren hat, sucht seine üble Stimmung durch noch weitere Ausgaben zu vertreiben.
      Most people who have won something in gambling splurge it again with as easy a mind and often in an iller way, and also who has lost tries to dispel his bad temper through further expenditures.
    Synonyms: verschwenden, verprassen, vergeuden, verjubeln, verbraten, vertun

ConjugationEdit

ReferencesEdit